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Ausstellungsdauer: 21.02.2005 - 24.03.2005 Im Winter erhalten städtische Denkmäler und Brunnenanlagen eine schützende Verkleidung aus Brettern und Holzlatten. Diese sogenannte gedeckelte Verschalung zeichnet den skulpturalen Körper abstrahiert nach und lässt das Objekt darunter nur noch erahnen. Angelehnt an diese konservatorischen Maßnahmen baut Michael Schrattenthaler eine maßangefertigte Hülle für die Rote Zelle . Gleich einer schützenswerten Skulptur werden zwei Drittel des Gebäudes mit einer selbsttragenden Konstruktion aus sägerauhem Holz verkleidet. Das kräftige Rot des Außenputzes verschwindet hinter der winterlichen Holzummantelung. Der Eingang bleibt funktionsfähig, so dass der Ausstellungsraum wie üblich genutzt werden kann. Die neue Situation verändert die Wahrnehmung und macht auf das Verborgene neugierig. Gleichzeitig verschiebt sich durch den formalen Eingriff der Kontext der architektonischen Umgebung: Das Gebäude wird zur Skulptur, der Hinterhof zum öffentlichen Platz. 1971 geboren in Kufstein, Tirol Ausstellungen/Projekte (Auswahl) |
