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Die Rote Zelle ist ein rotes Gebäude im Hof eines Wohnhauses, eine ehemalige Waschküche. Hier soll ein neues Ausstellungs-und Diskussionsforum für junge Kunst geschaffen werden zunächst für die Dauer eines Jahres. Das Projekt ist initiiert von WIGEL (Petra Lüer, Martin Feuerstein, Rainer Lienemann), einem Grafikbüro im Vorderhaus, in Zusammenarbeit mit Olaf Metzel, Professor für Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste, München. Rote Zelle ist als Anregung für junge Künstler gedacht, in einem alltäglichen Ambiente raumbezogene Arbeiten her- und auszustellen. Modellhaft an diesem Vorhaben ist das eben nicht alltägliche Zusammenspiel von Eigentümer und Nutzern. Damit werden Wirkungsbereiche für die Bildende Kunst erschlossen, die eigentlich selbstverständlich sein sollten. Modellhaft ist auch die Beschränkung auf zunächst ein Jahr, um keine weitere Institution entstehen zu lassen, sondern eine Zelle zu entwickeln, die weitere Wirkungsbereiche für Künstler erschließen könnte... Insgesamt sind ca. 12 Ausstellungen vorgesehen, die anschliessend in einem Katalog dokumentiert werden. Der Eintritt für alle Ausstellungen ist frei. Gefördert von der Stiftung Kunstfonds und durch projektgebundene Spenden. |