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Agenten, 2004 Idee ist die Herstellung einer Gesellschaft von Agenten einfachen Microrobotern die minimale Funktionen wie Bewegung und Orientierung beherrschen. Die Agenten sind in der Lage, sowohl aufeinander als auch gegenüber Elementen ihrer Umgebung (Gegenstände, Publikum, etc.) zu reagieren. Sie breiten sich im Raum aus und erkunden die gesamte Ausstellungsfläche. Die Agenten sind Elemente in Bewegung, die in ihrer Gesamtheit einen Zustand der Aktivität und Interaktion verursachen sowohl für einen bestimmten Bereich als auch für unendliche Räume. Die wohl bekannteste Quelle als Grundlage dieser Arbeit ist die Publikation von Valentin Braitenbergs Künstliche Wesen Verhalten kybernetischer Vehikel von 1986. Er beschreibt, wie mit Sensoren ausgestattete Fahrzeuge autark auf Umweltreize reagieren. Seither ist eine neue Ära der künstlichen Intelligenz und Robotik entstanden. Mehrere Institute und Privatinitiativen haben diese Ideen für ihre Forschung genutzt und Braitenbergs Theorien materialisiert. Die technische Realisierung der Agenten hat mit der Entwicklung
eines Prototyps begonnen. Für die erste Präsentation in
der Roten Zelle in München soll das Verhalten von 10 Agenten
erprobt werden. Das Design der Agenten wurde im Computer erstellt
und danach real ausgeführt. Jeder Agent zeigt durch seine technische
Ausstattung Unterschiede in seiner Bewegung, Orientierung und Energieversorgung.
Dadurch entstehen komplexe Bewegungen, die der Betrachter als Verhalten
wahrnehmen kann. Daniel Knorr, geboren 1968 in Bukarest, lebt in Berlin.
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